Veröffentlicht am 29. Oktober 2019

Gut besuchtes Symposium Demenz & Werte in Wallerfangen am 18.10.2019

Grußwort zur Veranstaltung Demenz und Werte

Die Arbeitskammer des Saarlandes war beim diesjährigen Symposium  „Demenz  & Werte“ in der Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des St. Nikolaus-Hospital in Wallerfangen als Kooperationspartner mit dabei.

Zahlreiche Besucher nutzen die Gelegenheit, sich bei den Vorträgen zu den Themen „Gesellschaftliche Perspektiven auf Demenz und deren praktische Bedeutung“ mit Heinrich Grebe und „Gestörtes Verhalten? – Wer fühlt sich hier gestört? Halt und Haltung bei herausforderndem Verhalten“ mit Hartmut Sebastian zu informieren.

Unsere Geschäftsführerin Beatrice Zeiger machte in ihrem Grußwort zur Veranstaltung deutlich: „Gute Pflege braucht bessere Arbeitsbedingungen, die Wertschätzung von allen aber auch die Sensibilisierung für Themen, wie insbesondere den Umgang mit an Demenz erkrankten Personen. Dies kann nur gelingen, wenn alle Akteure in der Pflege an einem Strang ziehen.“

Auch Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, machte ebenfalls deutlich, wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt.

Neben den Fachvorträgen gab es  für Interessierte eine hauseigene Messe mit Infoständen und einen durch Alexander Deutsch begleiteten „Pfad der Sinne“ im Foyer der Fachklinik sowie zahlreiche Workshops.

Die Workshops

  • Verstehen und Handeln
  • Die Haltung macht´s
  • Musiktherapeutische Aspekte
  • Sophienstübchen
  • Stressmanagement
  • Erzählcafé

Bei zwei der insgesamt sechs gut besuchten Workshops gehörten unsere AK-Pflegereferenten Andreas Dörr und Esther Braun zu den Teilnehmern.

Einblicke in das Arbeiten mit Demenzkranken bot der Workshop „Die Haltung macht´s“ mit Michael Schmieder. Der Leiter der „Sonnwende“, einem Heim für demenziell Erkrankte in der Nähe von Zürich, blickt auf eine mehr als 30-jährige Erfahrung im Bereich Demenz zurück und brachte den Teilnehmern das Konzept der Einrichtung nahe. Als wichtigen Punkt im Umgang mit den Erkrankten stellte er den vertrauensvollen und auf Augenhöhe stattfindenden Kontakt dar.
Im Workshop „Erzählcafé-Selbstsorge bei Demenz“ mit dem Kulturwissenschaftler und Soziologen Heinrich Grebe ging es unter anderem darum, welche Verantwortung Menschen mit Demenz noch für sich selbst übernehmen können. Hierzu wurden in einer Runde mit Angehörigen, Pflegekräften und sonstigen von diesem Thema betroffenen Menschen die vielschichtigen und die unterschiedlichsten Erfahrungen miteinander geteilt.

Die Workshop-Ergebnisse wurden von den Teilnehmenden im Anschluss an die Veranstaltung vorgestellt

Weitere Informationen, Termine und Hilfsangebote gibt es bei der Landesfachstelle Demenz

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