Veröffentlicht am 18. Dezember 2020

#throwback2020

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

das Jahr geht so langsam zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. In der Adventszeit sind wir ruhiger gestimmt, halten mehr inne und blicken zurück auf dieses außergewöhnliche Jahr.

2020 – Dieses Jahr hat uns alle vor enorme Herausforderungen gestellt!

Jahresanfang

Zu Beginn des Jahres 2020 konnten wir alle noch nicht ahnen, was auf uns zukommt und man betrachtete die Ereignisse in Wuhan/China mit Besorgnis. Ein mysteriöses neuartiges Virus war im Dezember 2019 ausgebrochen. Und viele erkrankten an einer schweren Lungenkrankheit. Aber China war sehr weit weg. Man nahm die Entwicklungen zwar ernst, aber empfand das zunächst als weniger bedrohlich.

Das änderte sich allerdings schlagartig am 27. Januar 2020. An diesem Tag wurde die erste Erkrankung an dem neuartigen Coronavirus aus Starnberg/Bayern gemeldet. Am 30. Januar erklärte die WHO eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite und die Entwicklungen überschlugen sich. Die Medien berichteten von surrealen Szenen, die sich in verschiedensten Teilen der Welt abspielten. Spätestens jetzt war klar, dass dieses Jahr ein anderes wird!

Im März hat die WHO eine Pandemie ausgerufen. Das Virus Sars-CoV-2 hat das Ruder auf der Welt übernommen. Was daraufhin folgte, hat unsere Gesellschaft vor enorme Herausforderungen gestellt. Angst und Unsicherheit waren groß. Regeln über Regeln wurden verfasst, Verordnungen beschlossen. Man „durfte“ sich nicht mehr, wie gewohnt, mit Freunden treffen oder Konzerte besuchen; zu groß war die Gefahr einer Ansteckung.

Maskenpflicht und Home-Office hielten Einzug in die Arbeits- und Lebenswelt. Geschäfte und Restaurants wurden geschlossen, Reisen wurden untersagt, Grenzen geschlossen. Begriffe wie „Shutdown“ und „Lockdown“ wurden geprägt und sind mittlerweile fest in unserer täglichen Sprachkultur verankert.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen kamen erstmalig in der Nachkriegszeit über ihre Personal- und Kapazitätsgrenzen. Immer mehr Pflegekräfte infizierten sich. Notstände wurden in einzelnen Bundesländern ausgerufen. Viele sind schwer erkrankt, viele gestorben.

Viele haben gegen dieses Virus gekämpft oder Menschen daran verloren. Die Unberechenbarkeit und die Tatsache, dass es noch keine wirksamen Medikamente gegen dieses Virus gibt, erschrecken und erschüttern die Menschen zutiefst. Das Gesundheitspersonal kämpft um jedes einzelne Leben, gibt rund um die Uhr sein Bestes. Wut und Verzweiflung über den unberechenbaren Verlauf der Erkrankung erschweren die Arbeitsbedingungen zusätzlich. Die Zeit scheint finster und ungewiss. Die psychische Belastung war und ist sehr groß, auch in der Bevölkerung. Nach wie vor wird allen Menschen viel abverlangt.

Im Frühling und Frühsommer wird alles besser!

Experten und Wissenschaftler machten uns Hoffnung. Die Tage werden wieder länger und vor allem heller. Mehr Sonne, mehr frische Luft und UV-Strahlung könnten uns bis in den Sommer eine kleine Verschnaufpause verschaffen. Die Ausbreitung von Viren ist nicht mehr so groß wie im nassen kalten Winterwetter. Ein warmes trockenes Frühjahr trägt zur Eindämmung des Virus bei.

Der Sommer

Der Sommer brachte dann tatsächlich Entspannung. Das Virus machte sich etwas rarer, fast „normal“ konnte man sich bewegen. In dieser Zeit wuchs die Hoffnung. Man sah die Menschen wieder lächeln. Man konnte Freunde treffen, grillen oder in der Sonne spazieren gehen. Es war ein anderer Sommer mit schönen Momenten und besonderen Erinnerungen, die wir wohl für lange Zeit im Gedächtnis behalten werden.

Der Herbst und der Winter

Nun, in der dunklen Jahreszeit, spenden uns diese Erinnerungen Freude, Wärme und Zuversicht.

Sie geben uns Halt in dieser erneut schwierigen Zeit. Wir werden durch diese Krise wieder daran erinnert, wie wichtig Gesundheit ist und daran, dass man im Umgang miteinander wertschätzend und wohlwollend sein sollte. Begegnungen sind wertvoll und vieles ist nicht selbstverständlich. Wir alle sitzen bei dieser globalen Krise im selben Boot und sollten uns gegenseitig unterstützen. Vieles haben wir bis jetzt gut gemeistert! Zusammenhalt, Zuversicht und Wille werden uns weiter vorantreiben im Kampf gegen dieses Virus. Kopf hoch, Durchhalten, Zusammenhalten!

In diesem Sinne wünscht das Referat Pflege all seinen Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest sowie ein gesundes Jahr 2021. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und sind auch im kommenden Jahr mit unseren Blog-Beiträgen wieder für Sie da.

Bleiben Sie alle gesund!
Ihr Referat Pflege

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