Pflegetag SAAR 2026 begeisterte mit Vielfalt, Innovation und Begegnung
Der Pflegetag SAAR 2026 am Saarbrücker Schloss war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an.
Der Pflegetag SAAR 2026 am Saarbrücker Schloss war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen an.
Während viele erfahrene Pflegekräfte eine dauerhaft hohe Belastung über Jahre hinweg als „normal“ erlebt haben – nicht zuletzt aufgrund fehlender Alternativen, bringt die jüngere Generation, häufig als Generation Z bezeichnet, andere Erwartungen an den Pflegeberuf mit.
Nach dem erfolgreichen Pflegetag in Saarbrücken im Jahr 2025 findet am Freitag, dem 22. Mai 2026, der zweite Pflegetag Saar unter dem Motto „Starke Pflege kennt keine Grenzen“ statt.
Jedes Jahr am 12. Mai wird weltweit der Internationale Tag der Pflegenden (International Nurses Day) gefeiert. Der Tag erinnert an die britische Krankenschwester Florence Nightingale.
Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen Kommunikation kann den Unterschied machen – im besten Fall für Patientensicherheit, Teamarbeit und deinen eigenen Arbeitsalltag.
Sexuelle Vielfalt und Diversität dürfen kein Schlagwort bleiben – sie müssen im Pflegealltag gelebt werden. Die Fortbildung zeigte eindrucksvoll, wie sehr das Pflege stärkt.
Auf den ersten Blick nichts – doch ein Blick in die Geschichte zeigt etwas anderes: Pflege, wie wir sie heute kennen, hat ihre Wurzeln in altem Heilwissen, Kräuterkunde und der Arbeit von Hebammen und Heilerinnen. Viele dieser Frauen wurden damals nicht anerkannt – im Gegenteil: Sie gerieten sogar unter Verdacht und wurden verfolgt. Heute ist Pflege ein moderner, wissenschaftlicher Beruf. Doch ihre Geschichte ist älter, als viele denken.
Pflege bedeutet Nähe zum Menschen – doch der Alltag vieler Pflegekräfte sieht oft anders aus. Die direkte Pflege gerät im Arbeitsalltag nicht selten in den Hintergrund, weil ein großer Teil der Arbeitszeit in die Dokumentation fließt: Pflegeberichte, Leistungsnachweise, Qualitätsprüfungen oder Abrechnungen.
Der Reformdruck im deutschen Gesundheitswesen ist hoch. Schon heute fehlen Fachkräfte – und der Bedarf wird weiter steigen. Ohne strukturelle Veränderungen, neue Versorgungsmodelle und eine enge Zusammenarbeit zwischen Pflege, Medizin und sozialen Diensten droht möglicherweise eine langfristige Unterversorgung.
Die Arbeitskammer des Saarlandes übt deutliche Kritik an den von der Bundesregierung vorgelegten Vorschlägen zur Gesundheitsreform. Die geplanten Maßnahmen gehen einseitig zulasten der Beschäftigten und gesetzlich Versicherten und drohen, das solidarische Gesundheitssystem nachhaltig zu schwächen.
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