„Generation Corona“
Die durch das Coronavirus ausgelöste Pandemie hat weltweit zu massiven Einschränkungen der Lebensverhältnisse aller Menschen geführt. Neben den negativen Berichten gibt es allerdings auch positive Berichterstattungen.
Die durch das Coronavirus ausgelöste Pandemie hat weltweit zu massiven Einschränkungen der Lebensverhältnisse aller Menschen geführt. Neben den negativen Berichten gibt es allerdings auch positive Berichterstattungen.
Auch im Saarland liegen wieder mehr Covid-19-Patient*innen auf den Intensivstationen. Aus den saarländischen Kliniken hören wir daher zunehmend Hilferufe aufgrund der personellen Unterbesetzung und der daraus resultierenden Gefahr, dass Pflegekräften ein Burnout drohe.
Heute findet im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die Anhörung zum „Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung“ statt. Im Fokus der Anhörung stehen Personalbemessungsinstrumente.
Bei vielen „psychisch Gesunden“ haben Maßnahmen des Infektionsschutzes, wie z.B. Kontakt- und Ausgehbeschränkungen, eine Verschlechterung des psychischen Befindens und ein erhöhtes Auftreten für psychische Störungen ausgelöst. Das wurde mittlerweile in mehreren Studien belegt.
Jeder Pflegebedürftige hat Anspruch auf gut ausgebildete Pflegekräfte Für die Arbeitskammer des Saarlandes ist eine weitere Deprofessionalisierung in der Pflege inakzeptabel. Das erklärt AK-Geschäftsführerin Beatrice Zeiger angesichts der Warnung des Deutschen Pflegerates vor einem Einbruch bei der akademischen Pflegeausbildung.
Durch die Corona-Pandemie ist die Belastung in der Pflege signifikant gestiegen. Pflegekräfte und Ärzte arbeiteten oft bis zur Erschöpfung. In den Hochzeiten der Pandemie wurde sogar das Arbeitszeitgesetz ausgehebelt und die Ruhezeiten reduziert, um die Versorgung sicherzustellen.
Altenpfleger*innen werden überall händeringend gesucht. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrages für die Altenpflege wäre ein wichtiges und positives Signal. Nicht nur, um den Beruf wieder attraktiver für junge Leute oder Wiedereinsteiger*innen zu machen. Sondern auch für die rund 1,2 Millionen Beschäftigten in der Altenpflege.
Im Allgemeinen: Für die Aus- bzw. Weiterbildung der Heilerziehungspflegekräfte werden i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss und entweder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit vorausgesetzt.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat einen zweiten Corona-Bonus für Pflegekräfte angekündigt. Gut gemeint ist aber nicht immer gut gemacht. Klar ist: Mit Einmalzahlungen als Bonus lässt sich eine den Belastungen des Berufsbildes angemessene Entlohnung nicht gewährleisten. Auch steuerrechtlich gibt es noch offene Fragen.
Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Jahr geht so langsam zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. In der Adventszeit sind wir ruhiger gestimmt, halten mehr inne und blicken zurück auf dieses außergewöhnliche Jahr.
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