Pflegekraft mit Leib und Seele
Die Bereitschaft zu helfen, besonders in Krisensituationen, auch wenn es nicht vergütet wird, war und ist bei den Beschäftigten in der Pflege allgegenwärtig. DAS kennen wir alle!
Die Bereitschaft zu helfen, besonders in Krisensituationen, auch wenn es nicht vergütet wird, war und ist bei den Beschäftigten in der Pflege allgegenwärtig. DAS kennen wir alle!
An dieser Stelle erstmal herzlichen Glückwunsch an alle frisch Examinierten. Es war bei jedem ein weiter Weg, auf dem viele Erfahrungen gemacht und Werte gesammelt wurden. Unser Pflegereferent Henning Fries möchte nachfolgend seine Gedanken und Erfahrungen teilen, die er nach seinem eigenen bestandenen Examen gemacht hat und zudem den ein oder anderen Rat mit auf den Weg geben:
Die Arbeitskammer des Saarlandes begrüßt grundsätzlich die Corona-Prämie von bis zu 1000 Euro für Pflegekräfte in Krankenhäusern, auf die sich Bundesgesundheitsministerium und Deutsche Krankenhausgesellschaft jetzt geeinigt haben.
In den beiden nachfolgenden AK-Pflegefilmen möchten wir einen Fokus auf die 2500 Auszubildende in der Pflege im Saarland legen und auf die Vielfältigkeit und die Weiterbildungsmöglichkeiten in den Pflegeberufen hinweisen.
Zu den Arbeitsbedingungen im Saarland führt die Arbeitskammer regelmäßig eigene Erhebungen durch. Dabei liefern die Beschäftigtenbefragung „Index Gute Arbeit Saar“ und die Betriebs- und Personalrätebefragung „AK-Betriebsbarometer“ exklusive empirische Ergebnisse für das Saarland.
Ein gut funktionierendes Team ist die Basis für Zufriedenheit. Und das ist wichtig, besonders im Alltagsstress. Manchmal muss man sich zum Horst machen, auch wenn der Stress einen fertig macht, um die Stimmung im Team wieder zu heben. Das braucht ein Team: Menschen, die an einem Strang ziehen, und nicht immer mit bitter finsterer Miene über die Station wandeln.
Anfang Juni starteten wir unsere AK-Pflegekampagne „Ich bin eine*r von rund 18.000“, mit dem Ziel in selbst produzierten Spots auf die Situation der im Saarland rund 18.000 Pflege-Beschäftigen aufmerksam zu machen. Im zweiten Schritt laden wir nun Pflegekräfte ein, selbst kurze Filme mit ihren Smartphones zu produzieren oder kurze Statements aufzunehmen und auf der Website der Arbeitskammer hochzuladen.
Wer in der Pflege arbeitet weiß, dass es oft schwer ist Arbeitszeiten, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Dies stellt Beschäftigte und Führungskräfte beim Schreiben eines Dienstplans oft vor schwierige, aber nicht unlösbare Aufgaben.
Schichtdienst – ein Arbeitszeitmodell, das unweigerlich mit allen Pflegeberufen verbunden ist. Es wird an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr gearbeitet. Selbst bei ambulanten Pflegediensten gibt es mindestens einen nächtlichen Bereitschaftsdienst. Da sind die freien Tage viel wert.
Die neueste Auswertung der IKK Südwest zeigt, dass Beschäftigte in der Pflege, jüngere wie ältere Generationen, überdurchschnittlich hohen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt sind. Im Schnitt fallen Beschäftigte in der Pflege 26,5 Tage aus, damit 5,5 Tage länger als Beschäftigte in anderen Berufen.
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